De DE/SELinux/Fehlerbehebung

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SELinux/Fehlersuche

1. Der Kernel protokolliert im permissive mode nur die erste Zugriffsverletzung für eine eingesperrte Domäne auf ein einzelnes Objekt, während im enforcing mode jeder einzelne unterbundene Zugriff gemeldet wird. 1. Man erhält viele zusätzliche AVC-Meldungen, die im enforcing mode niemals aufgetreten wären. Wenn beispielsweise eine eingesperrte Domäne keine Berechtigung für ein Verzeichnis und alle Dateien darin besitzt, wird im permissive mode für jeden Zugriff auf Verzeichnis und Dateien eine Nachricht erstelle, während im enforcing mode nur der erste Zugriff auf das Verzeichnis verboten und gemeldet wird.

SELinux auditiert manche Meldungen nicht. Es gibt dontaudit-Regel in den Policies. Üblicherweise sind dies erwartete Verbote und veranlassen die Anwendung nur, einen anderen Kodeteil auszuführen. Allerdings verbergen diese Regeln manchmal auch Fehler. Prior to reference policy you were required to install selinux-policy-targeted-sources and then execute make -C /etc/selinux/targeted/src/policy enableaudit reload. Wenn Sie mit den Audit-Meldungen fertig sind, sollten Sie make -C /etc/selinux/targeted/src/policy reload ausführen. Mit der reference policy müssen Sie das base policy package durch das enableaudit policy package ersetzen: semodule -b /usr/share/selinux/targeted/enableaudit.pp. Nachdem Sie Ihre Prüfungen abgeschlossen haben, führen Sie noch semodule -b /usr/share/selinux/targeted/base.pp aus.