F11 German Beta Announcement

From FedoraProject

Jump to: navigation, search

Fedora 11 Beta Announcement

Als Fedora 10 veröffentlicht wurde, berichteten Benutzer und Presse gleichermaßen begeistert: "Schick und stabil... macht einen grundsoliden Eindruck." "Schnell und einfach." "Eine großartige Version!". Was gibt es neues bei dem freien Betriebssystem, das schon heute die beste Technik von morgen zeigt? Finden Sie es heraus auf http://fedoraproject.org/get-prerelease

Wir hoffen, den überwältigenden Erfolg des Fedora 10 Beta Wettbewerbs wiederholen zu können. Testen Sie als Benutzer in der Beta fünf Dinge, die Ihnen besonders am Herzen liegen. Wenn Sie einen Fehler finden *und* ihn auch berichten erhalten Sie dafür die Aufmerksamkeit des zuständigen Maintainers. Tragen Sie dazu bei, dass Fedora 11 das beste Fedora wird.

https://bugzilla.redhat.com

Ein kleiner Vorgeschmack der Features, die in dieser bahnbrechenden Version enthalten sein werden:

  • Automatischer Font & Mime Installer - Erlaubt Anwendungen, automatisch Fonts, Codecs und Cliparts nachzuinstallieren.
  • Fingerabdrucksensoren - Verbesserte Bedienung dank grafischer Konfiguration der Authentifizierung.
  • Intel, ATI und Nvidia Kernel Modesetting - Fedora 10 legte als erste Distribution den Grundstein für einen schnelleren Bootvorgang dank Kernel Modesetting (KMS). In Fedora 11 wurde die Unterstützung für weitere Grafikkarten hinzugefügt, weitere folgen...
  • Virt Console - Fedora 11 erlaubt genauere Mauspositionierung und höhere Bildschirmauflösungen für virtuelle Maschinen. Zusätzlich wurde der Umgang mit USB-Geräten verbessert.
  • MinGW Cross-compiler - Bauen und testen Sie Ihre Microsoft Windows-Entwicklungen, ohne dabei auf den Komfort eines Fedora-Systems verzichten zu müssen.
  • Lautstärkeregelung - Die Lautstärkeregelung wurde stark verbessert. Sie ist nun einfacher zu handhaben und bietet ungeahnte Flexibilität.

Aber es gibt noch mehr! Speziell für Softwareentwickler gibt es einige Leckerbissen:

  • Python 2.6 - Die neue Version der mächtigen Programmiersprache bringt als Vorbote des kommenden Python 3000 (3.0) viele Möglichkeiten, seinen Code schon heute auf die nächste Generation vorzubereiten.
  • NetBeans 6.5 - Das NetBeans IDE 6.5 stellt eine signifikante Neuerung gegenüber Version 6.1 dar. Neu sind verbesserte JavaScript-, AJAX-, Ruby- und Datenbankunterstützung.
  • gcc 4.4 - Die GNU Compiler Collection (gcc) wird in der neuesten Version ausgeliefert. Diese beinhaltet unter anderem verbesserte Fehlererkennung und bietet somit alle Neuerungen in den Bereichen Sicherheit und Ausführung.
  • Eclipse Profiling Tools - Ergänzt das Eclipse IDE um native Profiling-Tools und integriert diese direkt in die Entwicklungsumgebung.

Auch unter der Haube hat sich einiges getan:

  • Desktopumgebungen - Gnome 2.26 und KDE 4.2.1 bringen die neusten Innovationen und Funktionalitäten für den Desktop-Benutzer. Xfce und Sugar kommen ebenfalls in überarbeiteten Versionen.
  • Anaconda Storage - Die Behandlung von Speichern durch den Installer Anaconda wurde größtenteils neu geschrieben. Anaconda unterstützt nun viele zusätzliche Arten von Massenspeichern.
  • Minimale Plattform - Neue Funktionen des Installers ermöglichen besonders kleine Installationen. Ideal für die Nutzung mit Embedded-Anwendungen oder Server-Installationen
  • Kontrollgruppen - Erlaubt es dem Systemadministrator die vorhanden Ressourcen in Gruppen aufzuteilen und bestimmten Anwendungen zuzuweisen.
  • DeviceKit - Ein einfacher, modularer Dienst, der für das Hardware-Management zuständig ist. Er soll HAL teilweise ersetzen. Für den Benutzer bringt dies eine grafische Datenträgerverwaltung, die sich nahtlos in den Desktop einpasst.
  • DNS Security - DNSSEC ist ein Mechanismus der die Integrität und Authentizität von DNS-Daten sicherstellt.
  • ext4 Dateisystem - ext4 ist das neue Standarddateisystem von Fedora 11. Es ersetzt ext3 und erlaubt die Verwaltung größerer Datenmengen und bietet eine höhere Leistung dank Fragmentierungsverhinderung in Echtzeit und intelligenterem Datenmanagement.
  • sVirt MAC - sVirt bringt die Funktionalitäten von SELinux in den Virtualisierungs-Stack von Fedora und erlaubt die Nutzung von Mandatory Access Control (MAC) in virtuellen Umgebungen.
  • Energiesparfunktionen - Fedora 11 enthält neue Energieverwaltungswerkzeuge und einen neuen Dienst, der die Energienutzung des Systems automatisch an die Gegebenheiten anpasst. Außerdem erhält der Benutzer Informationen, wie er den Energieverbrauch weiter reduzieren kann.

Und das ist erst der Anfang!

Eine umfangreichere Beschreibung der hier aufgelisteten Funktionen findet sich unter http://fedoraproject.org/wiki/Releases/11/FeatureList

Für Informationen zu diesem Release und allgemeinen und bekannten Fehler stehen die Release Notes unter http://fedoraproject.org/wiki/Fedora_11_Beta_release_notes bereit.

Da es sich um einen Beta-Version handelt, gibt es hier und da noch ein paar Ecken und Kanten. Manche sind bereits bekannt und werden bearbeitet. Sollten Sie jedoch auf ein Problem stoßen, melden Sie dies, sofern es sich nicht schon um ein bekanntes handelt.

http://fedoraproject.org/wiki/Fedora_11_Beta_release_notes#Known_Issues

https://bugzilla.redhat.com/bugzilla